Eine Organisation baut Brücken.

Wie alles anfing

IrespectU entstand aus einer ganz persönlichen Erfahrung heraus. Sabine Stamminger, die Gründerin der Organisation, hat von 2003 bis 2008 in Jerusalem gelebt. Aufgrund ihrer Erlebnisse weiß sie, dass Respekt der Schlüssel ist zu einem besseren Verständnis von Menschen, die einer anderen Kultur angehören und zum Aufbau wertvoller Beziehungen. Das prägt die Arbeit von IrespectU bis heute.

Während ihrer Zeit in Israel und an anderen Orten des Nahen Ostens traf sie auf eine unglaubliche Vielfalt von Menschen mit völlig verschiedenem religiösem, kulturellem und sozialem Hintergrund. Sie hörte genau zu, wenn sie von ihren Träumen erzählten, lernte ihre Wertvorstellungen kennen und setzte sich mit ihren Verhaltensweisen auseinander. Sie erforschte die Schätze der jüdischen Kultur, entdeckte den Lebensstil des Nahen Ostens und es gelang ihr, intensive persönliche Beziehungen aufzubauen.

Als Ausländerin christlichen Glaubens gehörte sie einer religiösen und kulturellen Minderheit im Land an und machte die gleichen Erfahrungen wie Millionen Immigranten auf der ganzen Welt. Diese Situation hat sie enorm herausgefordert und ihr Leben in vieler Hinsicht verändert.

Vor allem aber hat sie eine wesentliche Erkenntnis gewonnen: Wo immer wir auch leben und wer immer wir auch sind, wir wollen akzeptiert und respektiert werden, genau so, wie wir sind.

Seit dieser Zeit ist Sabine Stamminger mit den Menschen in Israel eng verbunden. Bis heute verbringt sie jedes Jahr mehrere Monate in dieser Region. Dann teilt sie den Alltag der Menschen. Und sie initiiert und unterstützt im Rahmen von IrespectU eine Reihe von Projekten, um einen respektvollen Umgang der verschiedenen Bevölkerungsgruppen miteinander zu fördern.

Als Volontärin bei Yad Lakashish